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Für 100 Jahre gerüstet
Mit einem fröhlichen Fest hat die Gemeinde Hefenhofen das umgebaute Schulhaus Sonnenberg offiziell eingeweiht.
Bericht & Bild: Tagblatt Online, 31. März 2015 / Barbara Hettich
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Schulpräsident Markus Mendelin im Kreise von Schülerinnen und Schülern aus Hefenhofen.
Das Schulhaus Sonnenberg zeigte sich am Samstag von seiner besten Seite. Weit offen standen die Türen für die vielen Besucherinnen und Besucher, welche die Umbauarbeiten in «ihrem» Schulhaus bewundern wollten.
«Schön gemacht», lautete die einhellige Meinung über das erfrischende Farbkonzept. Viele schwelgen in Erinnerungen, erzählen aus der eigenen Schulzeit, als es noch keine elektronischen Wandtafeln gab und noch sehr viel mehr Kinder in einem Schulzimmer sassen.
Die Lehrerwohnung wurde zum Schulzimmer und unter dem Dach gibt es nun ein Englisch- und ein geräumiges Lehrerzimmer mit phantastischem Ausblick auf den Alpstein.
Ein Kraftort
Am offiziellen Festakt in der Mehrzweckhalle dankte Schulleiter Jean-Pierre Barbey allen Interessierten und Involvierten. Für diesen Freudentag hatte er eigens ein Lied komponiert, das die Kinder, vom Kindergärtler bis zum Sechstklässler, mit Inbrunst vortrugen: «Hefenhofen, Hefenhofen, mir sind super guet, zämehebe tüend mir die ganzi Schuel.»
Der Sonnenberg sei nicht nur eine Schule, sondern ein Kraftort, der nun in neuem Glanz erstrahle, sagte Schulpräsident Markus Mendelin in seiner Ansprache. Das Schulhaus sei mit der neusten Technik ausgerüstet und energetisch auf Minergie-Standard. Den Baukredit über 2,47 Millionen Franken könne man dank der kompetenten Baukommission trotz Unvorhergesehenem exakt einhalten.
Architekt Edwin Kunz zitierte einen Ausschnitt aus einem Schreiben des Regierungsrats aus dem Jahr 1911. Der Bau des Schulhauses habe damals 75 000 Franken gekostet, stehe heute unter Denkmalschutz und sei prägend für das Dorfbild.
Nicht nur Fünfer und Weggli
Gemeindeammann Andreas Diethelm überbrachte die Grüsse aus dem Gemeinderat und gratulierte zum gelungenen Umbau: «Ihr habt nicht nur den Fünfer und das Weggli bekommen…».
Nebst den kurzen Ansprachen stand die Einweihungsfeier ganz im Zeichen der Kinder, die mit fröhlichen Liederbeiträgen und natürlichem Selbstbewusstsein die vielen Gäste zu begeistern und auch mitzureissen vermochten.
Den ersten Preis aus dem Ballonwettbewerb durfte Manuel Capeder entgegennehmen. Sein Ballon flog 87 Kilometer weit nach Österreich, seine Karte wurde in 1800 Meter Höhe gefunden.
